Marxistische Maischule 2021

Der Kapitalismus steckt in einer tiefen Krise. Während die reichsten 1% immer reicher werden, stürzt es Millionen von Menschen in Arbeitslosigkeit und Elend – und das, weil dieses System Profite über Menschenleben stellt! In den letzten Jahren haben Massenbewegungen alle Kontinente explosionsartig erschüttert, die mit dem Pessimismus der vergangenen Jahrzehnte brechen und den Eintritt der Jugend und eines Teils der Arbeiterklasse in den Kampf markieren. Wie kann man den Kapitalismus zerstören? Wie können wir dieses Chaos verstehen und analysieren? Was sind die Perspektiven für die Jugend und die ArbeiterInnen? 

Suchst du nach Antworten und einem Ausweg aus der Sackgasse des Kapitalismus? Dann schreib dich für unsere marxistische Maischule am 1. & 2.5. ein! Besuch unsere Workshops zu verschiedenen Themen. In einem Vortrag mit anschliessender Diskussion entdecken wir gemeinsam den Marxismus und seine verschiedenen Aspekte.

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Programm der Maischule

Samstag, 1. Mai, 18:00 Uhr

  • 1. Mai: Welches Programm für den Klassenkampf in der Schweiz

Samstag, 1. Mai, 20:30 bis 21:00 Uhr

  • Finanzieren wir die Revolution!

Sonntag, 2. Mai, 10:30 Uhr (gleichzeitig)

  • Wie die Frauenunterdrückung entstanden ist   
  • MarxistInnen und Gewerkschaft: Selbstverteidigung gegen die Krise

Sonntag, 2. Mai, 14:00 Uhr

  • 150 Jahre seit der Kommune von Paris: Lektionen für heute

Sonntag, 2. Mai, 16:30 bis 17:00 Uhr

  • Welt in der Krise: Warum wir Revolutionäre optimistisch sind!

Beschrieb der Sessions und Lektüreempfehlung

1. Mai: Welches Programm für den Klassenkampf in der Schweiz

Während uns dieses Jahr dank der Impfung vielleicht das Ende der Covid-19 Pandemie erwartet, wird sich die bereits zuvor schwächelnde Weltwirtschaft noch jahrelang nicht erholen. Die Aktienkurse bleiben zwar bis dato stabil und die 300 reichsten Schweizer konnten ihr Vermögen im Krisenjahr um weitere 5 Milliarden Franken ausbauen, doch die grosse Mehrheit von uns muss in der kommenden Zeit vermehrt mit Angriffen auf unsere Lebens- und Arbeitsverhältnisse rechnen. In dieser Situation können wir uns nur verteidigen, wenn wir selbst für unsere Interessen einstehen, denn niemand wird uns diese Aufgabe abnehmen.
Was erwartet uns im Jahr 2021 und was können wir tun, um die Krise möglichst schnell zu überwinden?

Lektüreempfehlung:


Finanzieren wir die Revolution!

Im Kapitalismus ist nichts gratis. Dieser Tatsache kann sich auch eine marxistische Organisation nicht entziehen. In dieser Session geht es darum, warum es wichtig ist eine finanziell unabhängige Organisation aufzubauen.


Wie die Frauenunterdrückung entstanden ist 

Für 270’000 tausend Jahre der Existenz des modernen Menschen lebten wir ohne Frauenunterdrückung. Die systematische Unterdrückung der Frauen ist ein modern Erfindung. Und sie ist ein Produkt der Geschichte und der Gesellschaft. Doch welche Gesellschaft braucht den sowas? Und wieso? 

Wir untersuchen diese Entwicklung, die Einführung der Frauenunterdrückung, weil wir herausfinden wollen, wie wir sie überwinden wollen. Dabei finden wir heraus, dass Frauenunterdrückung durch die Aufteilung der Gesellschaft in Klassen vor ca. 30’000 bis 20’000 Jahren entstanden ist. Ziel des Workshops ist es, das Geflecht zu entwirren, welches zwischen Frauenunterdrückung, sexistischer Ideologie, Klassenunterdrückung, Staatsrepression und dem heutigen Kapitalismus bis heute besteht.

Lektüreempfehlung: 


MarxistInnen und Gewerkschaft: Selbstverteidigung gegen die Krise

Gewerkschaften sind die ersten Organisationen der Arbeiterklasse. Jedem politischen Kampf und jeder Organisation liegt ein ökonomischer Kampf zugrunde, welcher in verschiedenen ArbeiterInnenorganisationen seinen Ausdruck findet. Welche Rolle spielen Gewerkschaften im Klassenkampf? Wie stehen wir MarxistInnen zu den organisierten ArbeiterInnen und der Gewerkschaftsbürokratie? Welche Aufgaben und Herausforderungen stellen sich uns als Revolutionäre in Krisenzeiten und sich zuspitzenden Arbeitskämpfen? Wir betrachten Arbeitskämpfe und Organisationen von einzelnen Betrieben, über den Zusammenschluss und die Verallgemeinerung der Kämpfe, bis hin zum politischen Streik und dem revolutionären Potential, welches jedem Arbeitskampf zugrunde liegt.

Lektüreempfehlung: 

  1. Trotzki: Die Gewerkschaften in der Epoche des imperialistischen Niedergangs
  2. Lenin: Der „Linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit im Kommunismus. Kap. V & VI
  3. [VIDEO] Tom Trottier (IMT USA): How Revolutionary Socialism Can Revive the Labor Movement
  4. Lenin: Was tun? Kapitel 4c

150 Jahre seit der Kommune von Paris: Lektionen für heute

Die Kommune war eine der größten Ereignisse der Arbeiterbewegung. In einer revolutionären Bewegung von bis dahin unbekanntem Ausmaß wurde der Kapitalismus durch die Organe der Arbeiterschaft ersetzt. Die Lehren aus diesem Ereignis sind von grundlegender Bedeutung für die heutige Arbeiterklasse und für alle, die danach streben, die Gesellschaft zu verändern.

Lektüreempfehlung: 


Welt in der Krise: Warum wir Revolutionäre optimistisch sind!

Die Welt steckt in der Krise: eine Pandemie ohne Ende in Sicht, harte Attacken auf die Lebensbedingungen der Lohnabhängigen, die psychische Gesundheit der Jugend leidet, die Zahlen zu häuslicher Gewalt explodieren und gleichzeitig sehen wir Demonstrationen der Rechten gegen die Corona-Massnahmen. Das Abschlusswort zur Maischule erklärt, warum es in der aktuellen Periode nichts Wichtigeres und Notwendigeres gibt als eine revolutionäre Organisation aufzubauen; wer Der Funke ist und warum wir uns mit kämpferischem Optimismus wappnen müssen, um dieses System endgültig zu beseitigen.

Lektüreempfehlung:

Bei Interesse, Fragen und Anmerkungen:


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