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Der Kapitalismus und die Krise der psychischen Gesundheit

6. April | 19:00 - 21:00

In letzter Zeit ist die Bürde der psychischen Erkrankungen zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, und das aus gutem Grund. Nach Angaben der WHO ist weltweit jeder vierte Mensch irgendwann im Leben von psychischen oder neurologischen Störungen betroffen. Derzeit leiden ca. 450 Millionen Menschen an Formen dieser Erkrankungen, womit psychische Störungen weltweit zu den führenden Ursachen für Morbidität und Behinderungen zählen. Natürlich beeinträchtigen die Covid-19-Pandemie und die damit einhergehenden Gesundheitsmaßnahmen auch die psychische Gesundheit der Bevölkerung. Es wird behauptet, dass eine schlechte psychische Gesundheit ein persönliches Versagen oder eine angeborene Schwäche der Gehirnchemie ist, die mit Medikamenten wegtherapiert werden kann. Diese individualisierte Sichtweise schiesst am Problem vorbei und schliesst jegliche sozioökonomische Ursache für psychische Erkrankungen aus. Wir diskutieren die Rolle des Kapitalismus bei der Verursachung dieser Krise, und wir werden die materiellen Grundlagen von psychischen Krankheiten diskutieren. Welche Forderungen sollten wir stellen?

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Details

Datum:
6. April
Zeit:
19:00 - 21:00
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