Komm gestärkt aus der Quarantäne mit dem neuen FUNKESTREAM! Ab sofort jeden Freitag um 19 Uhr auf allen gängigen Streaming-Plattformen (Zoom, Youtube, Facebook). Mehr zum Programm und alle weiteren Infos findest du hier.

Wir leben derzeit in besonders stürmischen Zeiten. Schlag auf Schlag verändert sich die gesamte soziale, politische und ökonomische Situation weltweit. In solchen Zeiten ist es besonders wichtig, eine klare Analyse und Perspektive zur Hand zu haben, um uns auf kommende Kämpfe zu wappnen.

Die Coronakrise bringt die Widersprüche des Kapitalismus auf brutalste Weise an die Oberfläche. Der schon lange bröcklige Lack des Kapitalismus fällt nun komplett ab. Die Bevölkerung erkennt das Versagen des Systems und den am Hebel der Macht sitzenden Institutionen diese Krise zu bewältigen. Um die Bedeutung und das volle Ausmass der Krise zu verstehen, sind die Werkzeuge des Marxismus unverzichtbar! 

Wir, die marxistische Strömung Der Funke, veranstalten deswegen jeweils am Freitag um 19:00 Uhr Diskussionen mit Livestreams zu verschiedenen Themen. Wir sind uns sicher, dass euch viele Fragen unter den Nägeln brennen und ihr besonders jetzt Bock auf politische Diskussionen habt!

Livestream-Programm

4. April

Corona: Steht auch in der Schweiz die schlimmste Wirtschaftskrise je bevor?

Steht auch in der Schweiz die schlimmste Wirtschaftskrise je bevor?

Seit Beginn der Coronakrise in der Schweiz sind 757’000 Gesuche für Kurzarbeit eingegangen. Das sind 757’000 Lohnabhängige, und mit ihnen ihre Familien, die sich ernsthafte Sorgen um ihre Zukunft machen!

Das ist erst der Anfang: Die ganze Weltwirtschaft, inklusive der Schweiz, stehen vor der schlimmsten Krise in der Geschichte des Kapitalismus. Doch diese Krise kommt keinesfalls aus dem Nichts. Was war der Zustand des Schweizer Kapitalismus vor Corona? Und was sind die Perspektiven für die nächsten Wochen und Monate?

Und sehr wichtig: Wieso ist es nicht im Interesse « aller Menschen », wenn der Bundesrat jetzt Milliarden in die Wirtschaft pumpt?


20. März

Coronavirus und Schweizer Kapitalismus

Corona und der Schweizer Kapitalismus

Der Coronavirus breitet sich rasend schnell aus. Doch die Massnahmen des Bundesrates und der Unternehmen sind weiterhin völlig unzureichend. Damit wird mit der Gesundheit tausender Menschen gespielt. Wie können wir das erklären und wie können wir dagegen kämpfen?
Der Schweizer Kapitalismus scheint in « normalen » Zeiten stabil. Die Corona-Epidemie entblösst nun seine grosse Verletzlichkeit auf brutalste Art und Weise. Auch in der Schweiz wurde die kapitalistische Krise in wenigen Tagen sofort spürbar: das Gesundheitssystem ist ausgelastet, die Schweizer Wirtschaft steuert in die Rezession. Und die ArbeiterInnen und Jungen sollen mit ihrer Gesundheit und ihren Löhnen dafür bezahlen.

Livestream der marxistischen Strömung « der Funke » zur aktuellen Situation in der Schweiz: Wie weiter in den nächsten Tagen und Wochen? Welche Perspektiven und welche Forderungen, um Corona und Kapitalismus den Kampf anzusagen?

Reformismus, Revolution und eine Partei mit einem unabhängigen Programm für die Lohnabhängigen, all das sind Puzzleteile der marxistischen Antwort auf die Krise! Für Diskussionsstoff ist gesorgt. Mach mit auf Zoom: https://unibe-ch.zoom.us/j/94558239796

10. April 2020

Profite oder Arbeiterkontrolle: Auf welcher Seite steht der Staat in der Coronakrise?

Die Pandemie hat die Zentralität des Staates in der Gesellschaft in nur wenigen Wochen auf ganz neue Ebenen katapultiert. Staaten pumpen zig Milliarden Franken in die Wirtschaft, um die Unternehmen zu retten und ergreifen Massnahmen, die noch vor wenigen Wochen als undenkbare Eingriffe in ihre «freie Marktwirtschaft» gegolten hätten. In einigen Ländern wie Spanien oder Frankreich spricht man von Verstaatlichungen. Gleichzeitig werden die Macht und Kontrolle des Staates über die Bürger durch die Ausnahmeregelungen bedeutend ausgeweitet.

Wir diskutieren, weshalb wir unser Schicksal weder dem Markt noch dem bürgerlichen Staat überlassen dürfen. Wir stehen erst am Anfang der wohl grössten Krise in der Geschichte des Kapitalismus. Der einzige Ausweg aus der Krise besteht darin, dass die Arbeiterklasse selbst die Kontrolle über Wirtschaft und Gesellschaft übernimmt. Aber wie kann das aussehen?

Hier geht’s zur Aufzeichnung auf Youtube.


Freitag, 17. April, um 19 Uhr

Corona, ArbeiterInnenklasse, Jugend: Noch nie war eine revolutionäre Organisation so dringend!

Die Lohnabhängigen sind der Krise und der aktuellen Krisenpolitik völlig ausgeliefert. Arbeitszeiten werden per Dekret erhöht, Schutzbestimmungen ausgeschaltet und die Hygienevorschriften in den Betrieben werden weder umgesetzt, noch kontrolliert oder sanktioniert. Viele erhalten aufgrund der Kurzarbeit weniger Lohn, Zehntausende wurden entlassen. Wie können sich Lohnabhängige selber schützen? 

Wie können wir unsere Interessen gegen die Diktatur der Profite verteidigen? Diese Fragen sind heute besonders dringend! 

Gerade wenn die grösste linke Partei, die SP, mit zwei Bundesräten das Gesicht der kapitalistischen Krisenpolitik stellen. Weshalb verteidigt die SP diese Politik? Was hilft den Kapitalisten, und was den Lohnabhängigen? Wie erkämpften die Genfer Bauarbeiter die Baustellenschliessung? Und wie befreit man sich von der Logik des Zwanges der höchsten Rendite? 

Reformismus, Revolution und eine Partei mit einem unabhängigen Programm für die Lohnabhängigen, all das sind Puzzleteile der marxistischen Antwort auf die Krise! Für Diskussionsstoff ist gesorgt.


24. April 2020, 19:00 Uhr

Frauen in der Corona-Krise: Zwischen Pflege, Kinderbetreuung und häuslicher Gewalt

Die Lohnabhängigen sind der Krise und der aktuellen Krisenpolitik völlig ausgeliefert. Arbeitszeiten werden per Dekret erhöht, Schutzbestimmungen ausgeschaltet und die Hygienevorschriften in den Betrieben werden weder umgesetzt, noch kontrolliert oder sanktioniert. Viele erhalten aufgrund der Kurzarbeit weniger Lohn, Zehntausende wurden entlassen. Wie können sich Lohnabhängige selber schützen? 

Wie können wir unsere Interessen gegen die Diktatur der Profite verteidigen? Diese Fragen sind heute besonders dringend! 

Gerade wenn die grösste linke Partei, die SP, mit zwei Bundesräten das Gesicht der kapitalistischen Krisenpolitik stellen. Weshalb verteidigt die SP diese Politik? Was hilft den Kapitalisten, und was den Lohnabhängigen? Wie erkämpften die Genfer Bauarbeiter die Baustellenschliessung? Und wie befreit man sich von der Logik des Zwanges der höchsten Rendite? 


Nächster Stream: 30. April, 19 Uhr

1. Mai: Eure Krise bezahlen wir nicht!

Der 1. Mai kann dieses Jahr nur online stattfinden. Doch ein organisierter Kampf der Arbeiterinnen und Arbeiter war noch nie so dringend notwendig wie jetzt!
Das Corona trifft die Lohnabhängigen am härtesten, das eh schon schwache Arbeitsrecht wird im Rahmen der Gesundheitskrise weiter aufgeweicht und die Kapitalisten haben auch bereits einen Plan, wer für die kommende Wirtschaftskrise und die damit verbundenen Kosten aufkommen soll: die ArbeiterInnen!
Doch wir haben eine klare Botschaft für die herrschende Klasse, in der Schweiz und weltweit: Eure Krise bezahlen wir nicht!
Wie können wir verhindern, dass die Krise auf uns abgewälzt wird? Wie wehren wir uns gegen die geplanten Sparmassnahmen? Was müssen wir tun, um solche Krisen in Zukunft zu verhindern?
Um diese Fragen und noch mehr geht es in unserem nächsten Livestream und der anschliessenden Diskussion auf Zoom – diesen Donnerstag, am Vorabend des 1. Mai, um 19 Uhr.
Auch wenn wir uns am Freitag nicht auf der Strasse sehen, muss der Kampf weitergehen! Schaut vorbei!

Anschliessende Diskussion auf Zoom: https://unibe-ch.zoom.us/j/94639851879

Übertragung auf Youtube: https://youtu.be/901tZT6BawY

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