Spendenkampagne. Die International Marxist Tendency (IMT) stellt sich die dringende Aufgabe, in den Klassenkämpfen ein revolutionäres Programm voranzutreiben und immer grössere Schichten der Arbeiterklasse und Jugend für diese Aufgabe zu organisieren und auszubilden. Der Erfolg zeigt sich heute in unserem enthusiastischen Ziel, ein IMT-Büro in London zu kaufen. Die Schweizer IMT-Sektion der Funke setzt sich das Ziel mit einer landesweiten Spendensammlung von 200’000 Franken bis zum 27. Juli das IMT-Büro zu ermöglichen. Unterstütze uns bei diesem Ziel – jeder Beitrag zählt!

Mit dem Ukraine-Krieg ist die Welt in eine neue Phase eingetreten. Die alten Glaubenssätze und Normen der Bourgeoisie zerbersten. Die Globalisierung ist zu Ende und die Inflation ist zurück. Handels- und militärische Kriege stehen auf der Tagesordnung, die ganze Welt wird erschüttert. Dabei ist keines der vorherigen Probleme gelöst: weder Klimakrise, Frauenunterdrückung, noch die allgemeine soziale Ungleichheit. Die Zeiten stehen auf Sturm, die Krise wird sich weiter zuspitzen.

Kein unüberwindbares Hindernis hindert uns daran, diese Krisen zu lösen. Letztlich sind sie alle Teil des Preises, den die Arbeiterklasse dafür zahlt, dass sie in den letzten 100 Jahren keine revolutionäre Führung aufgebaut und den Kapitalismus gestürzt hat. Genau diesen Fehler zu korrigieren, das ist unser Auftrag heute. Wir müssen heute eine revolutionäre internationale Strömung aufbauen, die diesem zerstörerischen System und der Herrschaft der Bourgeoisie ein Ende bereiten kann.

Auf internationalem Massstab (Kasachstan, Sri Lanka, USA, …) sehen wir bereits, wie die Arbeiterklasse erwacht und in den Kampf steigt. Wir können sicher sein, dass grosse Klassenkämpfe bevorstehen. Um die kommenden Kämpfe gewinnen zu können, muss die Arbeiterklasse mit den richtigen Ideen und dem richtigen Programm bewaffnet werden. Die revolutionären Ideen des Marxismus wurden durch Jahrhunderte harten Klassenkampfes errungen und daraus eine theoretische Anleitung zur Praxis kristallisiert.

Deshalb führen wir in diesem Sommer eine grosse Spendensammlung durch, um die IMT aufzubauen. Dafür soll diese erstmals ein eigenes Büro erhalten. Bis zum 27. Juli wollen wir dafür 200’000 Franken sammeln. Ukrainekrieg und Klimakrise machen es offensichtlich: Tun wir nichts, dann breitet sich die Barbarei aus. Das einzige Mittel dagegen ist Internationalismus. Das ist unser Programm bei der Funke, der Schweizer Sektion der IMT.

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Für alle anderen, einige weitere Argumente:

Die IMT

Die Internationale Marxistische Tendenz (IMT) ist eine internationale Organisation mit Sektionen, Gruppen und Mitgliedern in über 50 Ländern. In der Arbeiterklasse, besonders unter der Jugend, besteht ein Durst nach Theorie, nach revolutionären Ideen. Die unverfälschten Ideen des Marxismus sind anziehend. Sie erlauben uns, nicht ständig die gleichen Fehler zu wiederholen, sondern echte revolutionäre Antworten auf die Probleme des Kapitalismus und der Klassengesellschaft zu haben. Diese Ideen fehlen in den meisten Kämpfen. Das hat in den letzten Jahren zu einem grossen Wachstum der IMT-Sektionen in allen Ländern geführt. Wir verteidigen bedingungslos die Wichtigkeit der revolutionären, marxistischen Theorie. Wir sind die Adresse des Marxismus von Marx, Engels, Lenin und Trotzki.

Die richtigen Bücher zu lesen ist aber nur ein Teil. Die Theorie darin zu verstehen, sie anzuwenden und auf diesem Fundament eine schlagkräftige Organisation aufzubauen, ist um einiges schwieriger. Das Internationale Sekretariat der IMT, das in London stationiert ist, spielt eine zentrale Rolle beim Aufbau aller Sektionen. Sie geben uns die wichtigste Waffe in die Hand – die Theorie und Analysen der aktuellen Ereignisse – und helfen uns den Umgang damit zu erlernen. Die IMT baut in allen Ländern, auf allen Kontinenten eine Organisation auf, die eine einheitliche Methode hat. Die immense Erfahrung der Internationalen hilft besonders einer jungen Sektion wie der schweizerischen in Situationen, welche die Orientierung erschweren und uns zu überrumpeln drohen.

Das internationale Sekretariat führt zudem den Aufbau neuer Sektionen an. Sie führen politische Diskussionen mit Kontakten aus Ländern, in denen die IMT noch nicht vertreten ist und entwickeln dafür eine Perspektive. Zwei Glanzstücke dieser Arbeit sind die Schritte zu Sektionen, welche in Myanmar und Taiwan gemacht wurden. Ersteres geschah unter den widrigen Umständen der mörderischen Konterrevolution. Letzteres an der Schwelle zur aufsteigenden imperialistischen Macht China – und damit auch an der Grenze zur grössten Arbeiterklasser der Welt. Aber das sind bei Weitem nicht alle Erfolge. Dazu kommen neue Gruppen in Sri Lanka, ein Vervielfachen der Kräfte in Südafrika und das Vorschreiten gegen die 1’000 Mitglieder in Kanada, Grossbritannien und dem «belly of the beast» USA.
Lenin wusste: Wer die Jugend hat, hat die Zukunft. Deshalb ist das Erfolgsrezept der IMT: volles Vertrauen in die Arbeiterklasse, Fokus auf Jugendarbeit und Verteidigung der Theorie. Das erlaubte uns während der Pandemie, trotz Lockdowns und sonstigen Einschränkungen, stark zu wachsen. In zwei Jahren sind wir um 50% grösser geworden und gehen auf die 5’000 Mitglieder zu. Das mag noch nicht nach viel klingen, aber zuallererst braucht es einen gesunden Embryo. Daraus kann sich eine grosse starke Organisation entwickeln. Aber der Schlüssel dazu ist: absolute Klarheit in jedem Aspekt des Aufbaus. Das beinhaltet auch die revolutionären Finanzen. Die Finanzen der marxistischen Organisation ziehen den Neid der ganzen Arbeiterbewegung auf sich. Wir nehmen jeden Teil unserer Arbeit ernst, denn wir wissen stets warum diese Arbeit notwendig ist.
Die Spendenkampagne hat ein klares Ziel. Wir wollen das Internationale Sekretariat stärken, wir wollen mehr GenossInnen anstellen, die im internationalen Center arbeiten. Es gibt aber meist ein grosses Hindernis: Geld. Indem wir ein eigenes Büro kaufen, möchten wir Miete einsparen und dafür mehr BerufsrevolutionärInnen anstellen. Jeder Rappen, den wir den Kapitalisten als Miete zurückzahlen, verzögert, jeder Rappen, den wir ihnen nicht abgeben müssen, bringt uns näher an die erfolgreiche Revolution.

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Ein eigenes Büro: politisch und finanziell unabhängig

Warum braucht eine revolutionäre Internationale ein Büro? Das ist das politische Zentrum. Dieses Büro bildet quasi das Hirn der IMT. Die Internationale teilt sich die Räumlichkeiten mit unserem Verlagshaus Wellred Books sowie unserer stärksten Sektion, der britischen – beide sind in London. Doch der Raum wird zu knapp, wir wachsen zu schnell. Mehr Raum ist aber weder leicht zu finden noch gratis. Im Kapitalismus kostet alles Geld.

Erst vor einem Jahr mieteten wir ein grösseres Büro. Doch dieses kostet uns horrende Mieten und zudem wird es schon wieder zu klein – wir wachsen zu schnell! Zu wachsen ist natürlich erfreulich, aber der Platzmangel hält unser weiteres Wachstum auf. Zudem verschärft sich das politische Klima in Grossbritannien, wie überall auf der Welt, was die Gefahr eines Rauswurfs aus politischen Gründen mit sich bringt. Wir müssen also expandieren. Wir brauchen unser eigenes Bürogebäude, aus dem uns kein Vermieter rauswerfen kann und von dem aus wir unsere weltweite Arbeit koordinieren, die aktuellen Analysen liefern und weitere neue Bücher und Klassiker mit revolutionärer Theorie publizieren können. Die Vorteile eines eigenen Büros und dessen Notwendigkeit sind offenkundig.

Politische Unabhängigkeit ist nur möglich auf Grundlage finanzieller Unabhängigkeit. Diese basiert vollständig auf Mitgliederbeiträgen und Spenden von Personen, die mit unseren Ideen sympathisieren. Wir erhalten keine Zuwendungen von politischen Parteien oder Institutionen. Wir bekommen auch kein Geld vom Staat. Wir sind nur gegenüber unseren Mitgliedern und unseren UnterstützerInnen verantwortlich. Dafür können wir bedingungslos die Wahrheit aussprechen und müssen uns nicht vor einem zugedrehten Geldhahn als Konsequenz fürchten.

Natürlich ist es zu Beginn schwieriger mit einer solchen Grassroots-Finanzierung aufzubauen. Aber langfristig ist es die einzig nachhaltige und erfolgreiche Methode, um eine revolutionäre Organisation aufzubauen. Wir gewinnen nichts, wenn wir verstecken, wofür wir stehen. Wir gewinnen, indem wir den Marxismus an die vorderste Front stellen und durch den Enthusiasmus jener, die für den Sozialismus kämpfen wollen.

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Warum in der Schweiz spenden für die Internationale?

Die Schweiz ist ein Hochlohnland sondergleichen. Die Hälfte aller Erwachsenen hat mehr als 146‘000.- Vermögen, daneben existiert offensichtlich harte Armut und Verschuldung. Aber viele Schweizer Lohnabhängige können zehn, fünfzig, hundert, ein paar hundert, tausend oder zehntausend Franken ausgeben, ohne dass es uns weh tut. Wir müssen dafür nicht auf Essen verzichten, wie unsere GenossInnen in Pakistan, Nigeria und vielen anderen Ländern. Meistens ist es nur das Gefühl der «Absicherung» durch Rücklagen auf dem Sparkonto, das uns daran hindert, eine Spende für die Revolution zu machen. Doch wenn wir heute fragen, ob du etwas spenden kannst, dann es ist genau das, worum wir dich bitten: einen Beitrag an die Weltrevolution.

Dabei macht jeder Beitrag einen Unterschied. Die Bolschewiki haben sich gerühmt, dass ihre Zeitung von den Kopeken (Rappen) der Arbeiterklasse getragen wurde. Wenn dich überzeugt was wir tun, wenn du den Aufbau der revolutionären Kräfte unterstützen möchtest, dann gib so viel Geld, wie möglich ist für dich. Wir machen eine weltweite Spendensammlung. Die Schweizer Sektion der IMT will etwas mehr als einen Drittel des internationalen Ziels von 550’000 Euro beitragen. Wir versuchen 200’000 Franken zusammenzubringen. Das klingt nach sehr viel, aber letztlich: Was für uns Kleingeld ist, bedeutet in anderen Ländern existenzielle Opfer.

Es kommt nicht darauf an, ob du 10’000.- oder 7.25 Fr. geben kannst. Beides wird benötigt. Was zählt ist, dass du einen Beitrag leistest, der deinen Möglichkeiten und deiner Überzeugung von der Notwendigkeit der Revolution entspricht. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer viel Geld hat, soll einen grossen Betrag spenden.

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In die Revolution investieren!

Wir sind dir sehr verbunden, wenn du den Aufbau der IMT und damit auch der Schweizer Sektion der Funke/l’étincelle/la scintilla mit deinem Beitrag unterstützt. Die Investition in die Revolution in der Schweiz und international ist das Beste, um gegen das Elend und die unmenschlichen Zustände vorzugehen. Wir sind absolut überzeugt, dass wir es schaffen können, aus dieser tiefen Krise rauszukommen und eine Welt aufzubauen, die mit Unterdrückung und Ausbeutung, mit Krieg und Elend Schluss macht.
Ein eigenes Büro für die Internationale mit genug Platz zum Wachsen ist eine sehr wichtige Stufe, die wir in diesem Jahr schaffen wollen. Das wird das erste eigene Center in der 30-jährigen Geschichte der IMT. Damit nehmen wir den Faden der Geschichte wieder auf und führen die Arbeit der vorhergehenden Internationalen weiter. Das Spendenziel von 550’000 Euro, welches sich die IMT für diesen Sommer steckt, ist ein klares Bekenntnis. Die Geschichte stellt uns vor die Wahl Sozialismus oder Barbarei. Wir tun alles, was wir können, für den Sozialismus. Jeder Franken legt einen Stein in das Fundament der Weltrevolution. Nichts bringt unseren Kampfeswillen besser zum Ausdruck als der Slogan der US-Sektion: «Wir kämpfen für den Sozialismus zu unseren Lebzeiten!»

Unterstütze diesen Kampf jetzt mit einer Spende. Und schliess dich uns an und kämpfe mit uns.

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