Reuters berichtete davon, das Wallstreet-Journal und der britische Guardian auch, die Medien Deutschlands sowieso fast einhellig, die österreichischen konnten sich nicht entziehen und in Griechenland diskutiert die To Vima die Idee mit grosser Sympathie. CNN berichtete bereits ausführlich, und wer am nationalen 1:12-Aktionstag am Zürcher Paradeplatz war, konnte sogar auf einen Auftritt im Südkoreanischen Fernsehen hoffen. Was vor ein paar Jahren als eine Idee von linken Spinnern abgetan werden konnte, ist heute, kurz vor der lang ersehnten Abstimmung, eine Forderung mit internationaler Strahlkraft geworden.

Unser Einsatz  hat die Menschen weltweit zum Diskutieren gebracht. Die sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien sind hellhörig geworden, und beraten wie man die Forderung am besten adaptieren kann. Das zeigt auch erste, konkrete Ergebnisse: Die spanischen Sozialisten  der PSOE nahmen, auf Antrag ihrer Jungpartei, 1:12 in ihr Wirtschaftsprogramm auf. In Ägypten fordert die Tamarod-Bewegung, die zum Sturz der Muslimbrüder führte, eine Begrenzung des höchsten Lohnes auf das 15-fache des niedrigsten Lohnes, anderenfalls droht sie auf den 1. Januar 2014 mit dem erneuten Sturz der Regierung.

Mit 1:12 haben wir gezeigt, wie Internationalismus funktionieren kann und soll. Internationalismus bedeutet auch die Stärkung des Klassenbewusstseins im hiesigen Land, er bedeutet das Aufbauen einer starken Basis – dazu in der Lage, Signale der Stärke, richtungsweisende Ideen, Forderungen, Aktionen, Kampagnen und schlussendlich Menschen in die Welt zu schicken.

Das Signal, dass in der reichen Schweiz der Banken und Konzerne, dass in einem Land, mit für den grössten Teil der Menschheit unfassbar hohen Löhnen, mit geradezu obszönem Reichtum und Wohlstand, eine Linke existiert, die die Lohnabhängigen gegen die Exzesse der Manager zu mobilisieren weiss, wirkt. Das kommt bei den unterdrückten Massen der Welt an und macht Mut.

Die Internationale Marxistische Tendenz unterstützt die 1:12-Initiative, mit Solidaritätserklärungen aus Mexico, Deutschland, Italien, England, Dänemark und den USA, und wünscht der Juso viel Erfolg für das kommende Abstimmungswochenende.

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