In Binningen sollen ein Hallenbad und ein Jugendhaus geschlossen werden, aufgrund von Sparmassnahmen. Dies, weil sich der bürgerlich dominierte Einwohnerrat dagegen entschieden hat seinesgleichen höher zu besteuern (welch ein Wunder!).

In Binningen zahlen die reichsten paar Prozent über 50% der Steuereinnahmen, lasst sie noch mehr zahlen. Einen ganzen Hügel voll mit schwerreichen gibt es in Binningen, die könnten auch problemlos 75% der Steuereinnahmen zahlen, ohne weiteres. Stattdessen wurde eine Steuererhöhung von 7 % für alle bestimmt, was für eine Farce! Könnte man doch mit einer steileren und höheren Progression diejenigen mit den niedrigsten Einkommen massiv entlasten.

Nun zum Hallenbad, es ist ein Zentrum sportlicher Aktivität. Es beherbergt Schwimmvereine, ein Fitnesscenter und auch alle Schulklassen von Binningen nutzen das Hallenbad für ihren Schwimmunterricht. Des Weiteren kommen auch Senioren und Familien ins Hallenbad, also war vermutlich jeder Einwohner (ausser den Reichen, die können sich ein eigenes leisten) von Binningen schon mal oder regelmässig da schwimmen.

Die Schüler müssten bei der Schliessung des Schwimmbads in den Nachbarort zum Schwimmen gehen, was faktisch den Schwimmunterricht verunmöglichen würde, da aufgrund der Standorte der Marschweg zu lange wäre und vermutlich mehr Zeit für Anreise und Umziehen aufgewendet würde als tatsächlich geschwommen werden kann.

Wie in unserem Aktionsprogramm beschlossen bekämpfen wir jegliche Sparmassnahmen auf dem Rücken des Proletariats, lasst gefälligst die reichen dafür bluten! Wir sind ausserdem für eine Unternehmenssteuererhöhung und die Rücknahme aller gemachten Steuersenkungen. Bekämpfen wir diese „Sparmassnahmen“, denn die einzigen, die damit wirklich sparen, sind die reichen Säcke auf dem Bonzenhügel! Setzen wir der Bürgerlichen Sparideologie eine Sozialistische Perspektive entgegen!

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