Kampf gegen Renteneinbussen
FRIBOURG – In der Stadt Fribourg wurde gegen Verschlechterungen bei der Pensionskasse gestreikt. 200 Leute nahmen am Streik – der erste in der Geschichte der Stadt – teil. Ein Drittel der städtischen Belegschaft konnte durch die VPOD mobilisiert werden. Allerdings konnten Renteneinbussen nur von 18 auf zehn Prozent begrenzt werden. Verärgert zeigte sich der Stadtpräsident Thierry Steiert (SP) dem Streik gegenüber. Dies wurde von den Streikenden alles andere als wohlwollend aufgenommen. Das Ergebnis zeigt, dass etwas verändert werden kann, jedoch darf man sich mit acht Prozent noch nicht zufriedengeben.

Chemie: 25 Prozent für Aktionäre, 1,3 Prozent für Angestellte
SISSELN – Der Vitaminhersteller DSM machte 2018 einen weltweiten Umsatz von 10,4 Milliarden Franken und einen Reingewinn von rund 1,2 Milliarden. Nun wurden die Dividendenzahlungen um 25 Prozent erhöht. Lohnerhöhungen belaufen sich dagegen individuell auf 1,3 Prozent. Bezieht man Teuerungen und steigende Krankenkassenprämien mit ein, ist das ein Reallohnverlust! Daraufhin wurde von 900 Angestellten, der UNIA und der SYNA in einer Petition ein besseres Lohnangebot gefordert.

Frauenkampftag
SCHWEIZ – Am internationalen Frauenkampftag am 8. März gab es schweizweit Aktionen und Demonstrationen gegen die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen in unserer Gesellschaft. In Zürich fand mit über 2000 Frauen die grösste ihrer Art statt. Jedoch waren leider nur Frauen zugelassen. Trotz friedlicher, aber kämpferischer Stimmung wurde die Demo von der Polizei eingekesselt. Im Hinblick auf den Frauenstreik am 14. Juni wurde stark mobilisiert. In Biel wurde dazu eine Frauenkonferenz mit rund 500 Teilnehmerinnen zur Planung des Streiks abgehalten.

Klimastreik
SCHWEIZ – Unter dem Motto «Klimastreik» gingen am 15. März in über zwanzig Städten zehntausende Jugendliche auf die Strasse. Insgesamt waren es mehr als 50’000 Menschen, die sich auch bei strömendem Regen für den Klimaschutz einsetzten. Allein in Bern, Zürich und Lausanne nahmen jeweils rund 10’000 DemonstrantInnen teil. Zunehmend macht sich die Erkenntnis breit, dass es nur eine Wahl gibt: Entweder «Climate Change» oder «System Change». In allen grösseren Städten war der Funke mit dabei, äusserte die Notwendigkeit eines revolutionären Wandels und trug ein revolutionäres Programm in die Bewegung.

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